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Corona-bedingtes Homeschooling und Distanzlernen sind für alle Beteiligten eine Herausforderung – für Lehrkräfte, Schüler (m/w/d) und deren Eltern. Das auf menschlicher, organisatorischer sowie auf technischer Ebene. Um dabei ein wenig helfen zu können, hat Media4Schools-Referentin und sii-kids Vereinsvorstand Susanne Braun-Speck aus Reinfeld einen Online-Kurs entwickelt. Außerdem hat sie mit ihrem Internet-Provider Artfiles aus Hamburg ein entsprechendes Server-Angebot für Schulen entworfen.

Der Online-Kurs bzw. das Webinar kann von Lehrkräften, Schüler- und Elternvertretern aus Schleswig-Holstein über das IQSH wahrgenommen werden. Dabei geht es um die Durchführung von Online-Konferenzen mit dem Tool BigBlueButton (kurz: BBB), welches als “Online-Klassenzimmer mit Whiteboard und vielem mehr” ein wichtiger Baustein beim #Homeschooling bzw. #Distance-, #Blended- und #e-Learning ist.

BBB ist vergleichbar mit ZOOM, Jitsi & Adobe Connect, aber einfacher, openSource & datenschutzkonform! Es dient als Distanz-überbrückendes Kommunikations-Tool unter Kollegen, mit Schülern, etc. (z.B. vom Homeoffice aus oder von unterwegs übers Smartphone); macht es Lehrkräften leicht, Schüler beim Homeschooling, ggf. auch einzeln oder in Projektteams, zu unterstützen; erleichtert die Kollaboration von Teams; kann fürs Aufnehmen & Speichern von Erklärvideos genutzt werden, etc.

Dass das BBB-Online-Konferenztool den Datenschutzrichtlinien entspricht, wurde Braun-Speck vom Datenschutzbeauftragten des Bildungsministerium bestätigt.

Ein gutes und faires Angebot in Zeiten von Corona!

Vorab stellt der Verein den eignen BBB-Server Schulen für erste Testzwecke zur Verfügung. Der Moderator müsste sich jeweils registrieren und freigegeben werden. Link: https://okz.media4teens.de/b/

Auf einem BBB-Server können bis zu 100 Konferenzteilnehmer ZEITgleich teilnehmen. Das Vertrags-Angebot (download) des Providers enthält 0,00  Einrichtungskosten – der Start ist also kostenfrei; monatlich wären es knapp 44,- oder 53,- € (entweder mit oder ohne Speicher für Videos) und sogar Support und 24/7 Monitoring sind inklusive. Das detaillierte Komplettangebot mit AVV-Vertrag kann bei S.Braun-Speck@sii-kids.de angefordert werden.

Informationen zu den dazu passenden Online-Kursen stehen im Event-Kalender des Vereins. Titel eins ist: “Homeschooling – Online-Konferenzen mit Schülern u/o Kollegen führen“. Kurs-Titel zwei lautet: “Homeschooling – digitale Lerngruppen fürs #Distancelearning organisieren”. Obwohl diese Angebote erst am Freitag feinkonzipiert und online gestellt worden sind, sind die ersten beiden Termine bereits so gut wie ausgebucht! Es sind aber bereits zwei Folgetermine geplant …

Fragen beantwortet Susanne Braun-Speck gerne. E-Mail: s.braun-speck@sii-kids.de

 

China ist der größte Elektroautomarkt der Welt – doch dort gingen die Verkaufszahlen nun um rund 33 Prozent zurück. Wasserstoffautos dürfte es bald ähnlich ergehen.

Dieser Einbruch trifft reine Elektrohersteller besonders hart, denn China ist der größte Markt für batterieelektrische Fahrzeuge, so wurden in der Volksrepublik laut CAAM (Definition) in den ersten neun Monaten des Jahres rund 717.000 E-Autos produziert.

Der zurückliegende E-Auto-Boom war allerdings stark subventionsgetrieben und steigerte die Anzahl verkaufter Fahrzeuge von rund 10.000 im Jahr 2009 auf über 1,26 Millionen im Jahr 2018. Allein 2017 förderte die chinesische Regierung die Hersteller von E-Autos mit rund 3,1 Milliarden US-Dollar.

... in Afrika giftiger Elektroschrott landet

… in Afrika landet giftiger Elektroschrott

Regierung will bessere Qualität

Durch die hohen Subventionen stieg vor allem die Produktion billiger und wenig hochwertiger E-Autos – bis die Regierung im März dieses Jahres beschloss, nur noch Autos mit einer Reichweite von mindestens 250 Kilometern zu subventionieren. Für E-Autos mit Reichweiten von mehr als 400 Kilometern wurden die Zuschüsse halbiert. Ende 2020 fallen sie dann komplett weg.

Damit dränge die Regierung die Hersteller, Autos von besserer Qualität anzubieten , erklärte der Analyst Yale Zhang gegenüber der „Financial Times„. Damit dürfte die Regierung einen Konsolidierungsprozess angestoßen haben, der kleinere Hersteller in die Pleite treiben könnte. So machte das Start-up Nio, einst als Chinas Tesla gehandelt, im zweiten Quartal des Jahres 479 Millionen US-Dollar Verlust – ein Anstieg um mehr als 25 Prozent gegenüber dem vorigen Quartal.

Brennstoffzellen

Für Brennstoffzellenautos, die mit Wasserstoff betrieben werden, fallen die Subventionen ab 2021 ebenfalls weg, wie das chinesische Finanzministerium nun bekannt gab. Experten waren bislang davon ausgegangen, dass die Wasserstoffautos nicht von den Kürzungen betroffen seien. Trotz der finanziellen Unterstützung habe Chinas Brennstoffzellenindustrie keine Durchbrüche erzielt, begründete das Ministerium den Schritt.