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Wenn Veränderungsvorhaben und Projekte an Schulen von vorneherein flexibel und vorausschauend geplant sind, fällt es leichter, Agilität zu leben und alle Beteiligten (Lehrkräfte, Schüler, Eltern, möglicherweise auch Schulträger) einzubinden. Mit (digitalen) Mindmaps können diese in höchst kreativer, strukturierter und veränderbarer Form entwickelt, dargestellt und geplant werden.


In diesem Beitrag für das Booksprint „Agilität und Bildung“, stelle ich (Susanne Braun-Speck, freie Referentin für digitale Bildung) die Einsatzmöglichkeiten von Mindmaps vor und berichte davon, wie Lehrkräfte und Schüler (m/w/d), in einem Workshop mit mir, gemeinsam Ideen für Nachhaltigkeits-Projekte in ihrer Schule entwickeln und planen. Im Anhang gibt es eine Liste mit APP- und Online-Tools, Buch-Empfehlungen und weiterführende Links sowie ein Handout für den Unterricht.
Persönlich lernte ich die Mindmapping-Methode übrigens vor rund 30 Jahren kennen und wende sie seitdem in vielen Berufs- und Lebenslagen an: Von der einfachen kreativen Ideenfindung bis zur komplexen Unternehmenskonzept-Entwicklung.


Mindmapping: eine Kreativ- & Visualisierungs-Methode
Der Begriff Mindmap (auch: Mind-Map) kommt aus dem Englischen und heißt wörtlich übersetzt, Gedanken- oder Gedächtniskarte. Die Mindmapping-Methode ist zunächst mal eine Kreativ- sowie Strukturierungs-Methode, welche ein hirngerechtes Arbeiten ermöglicht. Sie wurde in den 1970er Jahren von Tony Buzan, einem britischen Autor, Redner und Trainer für Bildung, Lernen und Kreativität entwickelt.
Gehirngerecht ist sie deshalb, weil die natürliche Arbeitsweise des Gehirns genutzt wird und Mindmaps ebenso eine vernetzte Struktur haben wie unsere Hirnsynapsen (Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen). Dadurch kann ungeahntes Potential geweckt und die Merkfähigkeit erheblich gesteigert werden. Mindmapping macht auch möglich, dass die logisch-arbeitende linke Hirnhälfte mit der kreativ-arbeitenden rechten Hirnhälfte besser zusammenarbeitet.
Fotos mit Beispielen:
So ist ein Mindmap aufgebaut: In der Mitte steht jeweils das Thema, wo herum Hauptzweige und Unterpunkte baumartig strukturiert sind.


Regeln gibt es dabei übrigens wenige: Ein Mindmap wird oben Rechts (auf ein (1) Uhr) beginnend im Uhrzeigersinn geschrieben und von dort auch begonnen zu gelesen.
Ein alternativ benutzter Begriff ist “Clustering”.
In Clustern werden Vorstellungen in einfacher kognitiver Weise miteinander verknüpft. Diese Methode stammt aus dem Umfeld des kreativen Schreibens und wurde circa 10 Jahre nach der Mindmapping-Methode entwickelt und kann als vereinfachte Methode dessen verstanden werden.
Einsatz-Möglichkeiten & Nutzen sind vielseitig!
Die Mindmapping-Methode eignet sich besonders, um Ideen zu entwickeln, Informationen zu sammeln und Projekte zu planen. Im Gegensatz zu langatmigen Texten sind sie schnell erfassbar und leicht verständlich. Außerdem sind sie, anders als zum Beispiel eine Stichwortliste, gehirn-gerecht strukturiert und in alle Richtungen flexibel erweiterbar.
Menschen werden durch die Mindmapping-Methode kreativer, können Informationen besser erfassen und verarbeiten, sowie später (zum Beispiel beim Referat oder Vortrag) schneller reproduzieren und wiedergeben.
Im Bildungswesen nutzen Mindmaps allen Schülern (m/w/d) beim kreativen Schreiben von jeglichen Texten; unkonzentrierte und leistungsschwache Schüler können durch sie Gedanken und Fakten leicht erfassen und sortieren; bei Hochbegabten werden ungeahnte, versteckte Fähigkeiten entdeckt; das Präsentieren von Referaten und Projektarbeiten fällt leichter, und: Lehrkräfte können damit innerhalb kürzester Zeit ihre Stunden planen und strukturieren.


Wer eine Mindmap erstellt hat, kann mit einen kurzen Blick auf deren Schlüsselbegriffe und durch die Struktur den gesamten Inhalt (auch von sehr komplexen Themen) sekundenschnell erfassen und wiedergeben. Ablesen wie bei sonstigen Vorträgen und Referaten entfällt damit!



Traditionell wird die Mindmapping-Methode übrigens seit Jahrzehnten in der Wirtschaft genutzt. Zum Beispiel in Marketing und Werbung; hier überwiegend aber nicht nur als Kreativ- und Strukturierungs-Methode. Sowie in der IT für Software-Entwicklungen, um z.B. Zielgruppen und User Experience zu formulieren. Wer sich dafür interessiert, findet in der Link-Liste einen Artikel dazu.


Im Folgenden geht es um einen Workshop zum Thema Nachhaltigkeit.

Wie bereits geschrieben, nutze ich die Mindmapping-Methode seit mehr als 30 Jahren. In diesem Beispiel setze ich sie für Workshops an Schulen ein, welche Ideen und Möglichkeiten suchen, um Nachhaltigkeits-Projekte zu initiieren.

Rahmenbedingungen:

  • Workshop-Team: In diesem hier beschriebenen WS waren 5 Lehrkräfte sowie 12 Schüler (Jg. 7-12) dabei und ich.
  • Zeitaufwand: 4 Zeitstunden
  • Medien: Notebook, interaktiver Touchscreen, Kreidetafel, Papier und Stifte

Ablauf beim Workshop:

  1. Schritt: Begrüßung und Abfragen der Wünsche und Ziele für den heutigen Workshop > notieren. In diesem Workshop soll es allgemein um nachhaltige Schule sowie nachhaltige digitale Bildung gehen.
  2. Schritt: 10-15-menütige digital-präsentierte Theorie über Nachhaltigkeit und die Agenda2030 plus Diskussion.
  3. Anschließend nahmen wir uns gemeinsam das Thema nachhaltige digitale Bildung vor, was ich als Referentin moderierte und an der Kreidetafel festhielt. Dabei machte ich direkt vor, wie eine Mindmap entsteht (wobei das kein Lernziel des Tages war). Durch meine Erfahrungen in Sachen Digitalisierung / IT stellte ich die richtigen Fragen – die Erkenntnisse gleichen meinen Annahmen … Des Urheberrechts wegen wird das Ergebnis hier nicht präsentiert.
  4. Nach dieser 1. Mammut-Aufgabe gab es eine Pause und anschließend eine Auseinandersetzung mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (siehe Bilddatei). Welche davon berühren Schule überhaupt? Die Teilnehmer entwickelten sofort Ideen und notierte sich diese zunächst für sich selbst (handschriftlich).
  5. Als nächstes wurden aus allen Ansätzen und Ideen drei für die Vertiefung ausgewählt. Dazu bildeten sich Projektteams jeweils aus mindestens einer Lehrkraft und vier Schülern.
  6. Jedes Projektteam setzte sich nun mit einer Idee tiefer auseinander. Dabei entstand ein größeres, gemeinsames Mindmap pro Team und Idee. Darin enthalten ist auch, was der nächste Projektschritt ist und wer – auch nach dem heutigen Workshop – an dem Projekt weiterarbeiten möchte. Ein nächster Termin je Gruppe wird vereinbart. Bei diesem Workshop wurden die Ideen ebenfalls in einem Content-Management-System von Media4Schools digital erfasst.
  7. Abschließend stellten alle Gruppen ihre Nachhaltigkeits-Projektideen kurz vor. Andere Workshop-Teilnehmer hatten hierbei noch Gelegenheit, weitere Aspekte / Assoziationen einzubringen.

Das später digital nachgestellte zweite Mindmap aller drei Nachhaltigkeits-Projekte mit Teilprojekten des Workshops ist dieses:
Die Mindmaps vom Workshop sind jetzt die Basis für eine agile Projekt-Realisierung. Sie sind stets veränderbar, das besonders gut, wenn sie digital verfügbar sind. Für spontane weitere Ideen und Aspekte sollten sie zudem möglichst groß ausgedruckt und irgendwo zentral an eine Wand gehängt werden. Dort können dann auch Nicht-Projektmitglieder weitere Vorschläge machen.

Wie auf dem letzten Mindmap zu erkennen ist, entstanden aus diesem Workshop sofort 3 vielseitige Projektideen mit mehreren Teilprojekten für mehr Nachhaltigkeit an der Schule. Teams stehen fest; ebenso wie die nächsten Schritte. > Der 4-Stunden Workshop war enorm effektiv und ergebnisreich!


Mindmaps im Unterricht

Wer die Mindmapping-Methode mit Schülern (m/w/d) im Unterricht anwenden möchte und noch kein Handout dafür hat, findet hier eins als PDF.  Klick entweder auf den Downloadlink oder scanne diesen QR-Code >

Workshop? Kontakt?

Wer an Referentengeführten Workshops für seine Schule oder Klasse interessiert ist, kann sich gerne bei der Autorin, Susanne Braun-Speck, melden. E-Mail: s.braun-speck@tiefenschaerfe.de oder @sii-kids.de. Tel.: 0172-4332277


Buch-Empfehlungen (Links zu Amazon):


Weblinks zu digitalen Apps & Online-Portalen:


Link-Empfehlungen:

Weiterlesen

Informatik ist eine Wissenschaft.

Der Begriff „Informatik“ setzt sich zusammen aus den Begriffen „Information“ und „Automatik“. Die Informationen (Daten) werden also automatisch verarbeitet, das in Computern. Smartphones sind mobile Telefone, mit umfangreichen Computer-Funktionalitäten (mehr dazu).
Ein Beispiel für die automatische Verarbeitung von Informationen/Daten (also Informatik) ist der Wetterbericht: Viele Stationen auf der Welt messen die Temperatur, die Feuchtigkeit der Luft, den Luftdruck, den Wind und viele andere Dinge. Die Daten liefern die Geräte selbständig an einen zentralen Computer. Dieser ist so programmiert, dass er daraus selbständig eine Wettervorhersage erstellen kann.
Informatik gibt es vielen, vielen Lebens- und Berufsbereichen. Ingenieure brauchen die Informatik für die Berechnung ihrer Brücken, Ärzte brauchen sie für die Planung ihrer Operationen und so weiter. Die Informatik ist aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. (Quelle: Klexikon)

Was hat Informatik mit Digitalisierung zu tun?

Der Begriff Digitalisierung meint, dass alle möglichen Sachen, die es bisher z.B. auf Papier gab oder per Hand gemacht wurden, nun also mit Hilfe der Informatik digital werden sollen. Lies gerne auch den Blogartikel „Was meint Digitalisierung?“ (für Lehrkräfte).

Gut zu wissen: Informatik-Unterricht ist kein Anwender-Unterricht!

Im Sprachgebrauch von Beteiligten des Bildungssystems, also z.B. in Schulen und den Ministerien dazu, wird ständig von Informatik-Unterricht und Informatik-Fachlehrern gesprochen, welche dringend gebraucht werden.

Doch tatsächlich müssen Lehrkräfte wie auch Schüler KEINE Aufgaben von Informatikern ausführen können!

Informatiker beschäftigen sich in ihrer Berufstätigkeit mit der Entwicklung von Programmen, Software, Hardware und Systemlösungen, sowie mit Künstlicher Intelligenz, Maschinenprogrammierung oder z.B. mit der Installation und Administration von Systemen & Netzwerken. Es gibt viele, viele verschiedene Berufsbilder und Tätigkeitsgebiete, die mit Informatik zu tun haben!

Lehrkräfte und Schüler brauchen in einer digitalen Welt „nur“ Anwender-Kenntnisse besitzen.

In der elektronischen Datenverarbeitung steht der Ausdruck „Anwender / User / Benutzer“ für eine Person, die einen Computer, eine APP, ein Online-Portal oder andere digitale Medien benutzt. Zukünftig werden sowohl in Schulen, wie auch fast allen Berufsbereichen solche digitalen Anwender-Kenntnisse benötigt. Also zum Beispiel digital Schreiben und Kommunizieren, online Recherchieren und Lernen, etc.
„Informatik“ ist dafür aber nicht das richtige Fach und auch nicht der richtige Ausdruck! „Digitale Medien & EDV-Anwendung“ könnte zum Beispiel ein richtiger Begriff dafür sein.


Was alles mit „Computern“ und „Informatik“ im Laufe der Geschichte gemeint war und ist, siehst Du auf dieser Grafik:

Durch die Corona-Krise ist klar geworden: digitale Bildung ist ein Muss. Der Rückstand im deutschen Schulsystem hat Lehrkräfte und Schüler (mit Eltern) in den letzten Monaten hat getroffen – was niemals wieder passieren soll. Um kurzfristige sowie langfristige Lösungen zu finden, um Schule neu zu denken, findet ein Online-Event nach dem Nächsten statt. Es gab zwei Hackathons; am Freitag findet der Digitaltag2020 statt und am Samstag das Barcamp „Digitalitaet20(.de)“. Der sii-kids & -talents e.V. / Media4Schools ist fast überall aktiv dabei (gewesen).

Der Digitaltag2020 startet am 19.6. um 9 Uhr.

Veranstalter ist die Initiative „Digital für alle“ – Mehr als 25 Partner haben sich zu einem breiten gesellschaftlichen Bündnis zusammengeschlossen, um deutschlandweit einen jährlichen Aktionstag zu digitalen Themen durchzuführen und digitale Teilhabe für alle zu fördern, heißt es auf der Website dazu. Es gibt ein Programm mit 1.400 digitalen Angeboten, woran Jung und Alt, Klein und Groß, teilnehmen können. Dabei wird zunächst ein Preis für digitales Miteinander vergeben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt die Preisträger virtuell in Schloss Bellevue. Der Live-Stream wird ab 10 Uhr auf digitaltag.eu übertragen.
Ein Angebot von sii-kids & -talents / media4schools wird es dort nicht geben, da Vorstand Susanne Braun-Speck zu spät davon Kenntnis erhielt. Aber am Samstag ist sie mitten im Geschehen:


Das Online-Barcamp „Digitalitaet20(.de) findet am 20.6., ab 10 Uhr, statt.

Veranstalter ist das Bundeskanzleramt in Verantwortung der Beauftragten der Bundesregierung für Digitales: Dorothee Bär. Sie sagte einleitend dazu (Quelle: digitalitaet20.de):

„Noch nie waren die Chancen für den Neubeginn von Schule so groß. Das Thema hat bei Bund und Ländern Priorität. Jetzt gilt es, im Barcamp eine gemeinsame Vision für die Schule von morgen zu schaffen. Sei dabei, wenn Schulgeschichte geschrieben werden kann!“

Dorothee Bär
#Schuleneudenken ist ein Auftrag, der alle angeht. Es geht dabei um das Lernen in einer Kultur der Digitalität. Wie die Schule der Zukunft aussehen kann, wurde und wird durch mehr als 100 Impulse beim Online-Barcamp „Digitalität2020“ angestoßen. Währenddessen wird es 4 Stunden geben, in denen jeweils 8 Sessions stattfinden. In jeder Session werden mehrere der Impulse kurz vorgestellt und dann mit namhaften Vertretern aus Schule, Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert.

Auch Susanne Braun-Speck von Media4Schools / sii-kids & -talents e.V. ist aktiv dabei!

Ab 13:00 Uhr, im Sessionblock 2.8, wird sie ihren Impuls zu „Wie können Schulen für das 21. Jahrhundert entwickelt werden?“ beitragen. Der Titel ihres Impulses lautet: Digitalisierungs-Manager für Schulen?
Die Idee, Rohkonzept und Berufsprofil dazu hat sie bereits 2018 entwickelt (siehe Blogbeitrag) – lange vor der Coronakrise und der damit verbundenen Not der Schulbeteiligten. Vor zwei Jahren hörten sich die Entscheider in Schleswig-Holstein diese Idee nicht ernsthaft an; ein Jahr später, 2019, wurde das in Kiel diskutiert und Lehrkräfte wünschten sich bereits genau solche Fachleute, um selbst entlastet zu werden (siehe Interview dazu). Aber …
Aber erst jetzt, 2020, hat Susanne Braun-Speck endlich die Möglichkeit, diese Idee an entscheidender Stelle zur Diskussion zu stellen. Dass sie jetzt Impulsgeber für das Barcamp wurde, entstand übrigens durch den Beitrag von Dorothee Bär beim Hackathon-Abschluss am Freitag. Darin sagte die Staatsministerin, vielleicht müsse es doch so etwas wie Digitalisierungs-Beauftragte für Schulen geben – was inhaltlich dasselbe zu sein scheint, wie Braun-Specks Digitalisierungs-Manager. Sie nahm Kontakt auf und wurde infolge Barcamp-Impulsgeber.
Der Sessionplan steht hier: digitalitaet20.de/sessionplan/
Eine Ameldung als Diskussionteilnehmer kann heute (Fr., 19.6.) noch erfolgen und zwar hier.


Mehr über die Hackathons davor erfahren? Siehe Artikel dazu:

Corona-bedingtes Homeschooling und Distanzlernen sind für alle Beteiligten eine Herausforderung – für Lehrkräfte, Schüler (m/w/d) und deren Eltern. Das auf menschlicher, organisatorischer sowie auf technischer Ebene. Um dabei ein wenig helfen zu können, hat der Verein sii-kids & -talents e.V. über sein Projekt Media4Schools.de Lösungen entwickelt.

Dazu gehören Online-Kurse zum Thema „virtuelle Klassenzimmer“ und Technik-Angebote, mit der Online-Konferenzen über BigBlueButton möglich sind.

Der Online-Kurs bzw. das Webinar kann von Lehrkräften, Schüler- und Elternvertretern aus Schleswig-Holstein über das IQSH wahrgenommen werden (siehe Formix: PRV0104 und PRV0106). Dabei geht es um die Durchführung von Online-Konferenzen mit dem Tool BigBlueButton (kurz: BBB), welches als “Online-Klassenzimmer mit Whiteboard und vielem mehr” ein wichtiger Baustein beim #Homeschooling bzw. #Distance-, #Blended- und #e-Learning ist.

BigBlueButton wird seit 2007 als Webkonferenztool für die Bildungsbranche entwickelt.

Es wird bei #Iserv (Quelle) sowie #Moodle (Quelle) verwendet und ist vergleichbar mit ZOOM, Jitsi & Adobe Connect, aber ist teilweise einfacher, funktionaler, günstiger & datenschutzkonform!
So ein Webkonferenztool dient als Distanz-überbrückendes Kommunikations-Tool unter Kollegen, mit Schülern, etc. (z.B. vom Homeoffice aus oder von unterwegs übers Smartphone); macht es Lehrkräften leichter, Schüler beim Homeschooling, ggf. auch einzeln oder in Projektteams, zu unterstützen; es unterstützt die Kollaboration von Teams; kann fürs Aufnehmen & Speichern von Erklärvideos genutzt werden, etc. Auf einem BBB-Server können bis zu 100 Konferenzteilnehmer ZEITgleich teilnehmen.
Dass das BBB-Online-Konferenztool den Datenschutzrichtlinien entspricht, wurde dem Vereinsvorstand vom Datenschutzbeauftragten für Schulen des Bildungsministerium in Schleswig-Holstein bestätigt.

Ein gutes und faires Angebot in Zeiten von Corona!

Zunächst stellt der Verein den eignen BBB-Server Schulen für erste Testzwecke zur Verfügung. Der Moderator müsste sich jeweils registrieren und freigegeben werden. Link: https://okz.media4teens.de/b/
Das Vertrags-Angebot (download) des Providers enthält 0,00  Einrichtungskosten – die Installation ist also kostenfrei; monatlich wären es knapp 44,- oder 53,- € (entweder mit oder ohne Speicher für Videos) und sogar Support und 24/7 Monitoring sind inklusive. Das detaillierte Komplettangebot mit AVV-Vertrag kann bei S.Braun-Speck@sii-kids.de angefordert werden.

Bei Vertragsabschluss gibt es 10% auf den Monatspreis, wenn folgender Rabattcode verwendet wird: K49590


Workshops für Lehrkräfte, Schüler- und Elternvertreter:

Informationen zu den dazu passenden Online-Kursen stehen im Event-Kalender des Vereins. Titel eins ist: „Homeschooling – Online-Konferenzen mit Schülern u/o Kollegen führen„. Kurs-Titel zwei lautet: „Homeschooling – digitale Lerngruppen fürs #Distancelearning organisieren“. Obwohl diese Angebote erst am Freitag feinkonzipiert und online gestellt worden sind, sind die ersten beiden Termine bereits so gut wie ausgebucht! Es sind aber bereits zwei Folgetermine geplant …

Fragen beantwortet Susanne Braun-Speck gerne. E-Mail: s.braun-speck@sii-kids.de

Bitte beachtet: Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem Gesamtkonzept „Media4 Teens & Schools“ und war eigentlich nicht als Einzelprojekt für den Hackerthon #WirVsVirus gedacht. Im Gesamtkonzept ist das nur ein kleiner Punkt, der nicht wirklich auffällt … Aber: Diese super schnelle SOFORT-Maßnahme, kann auch eine dauerhafte Lösung sein (sogar eine sehr gute) und sollte wahrgenommen werden, denn: sie kann wirklich ALLEN Schulen sofort helfen. Deshalb ist jetzt doch ein eigenes Projekt geworden:

Quick Solutions 4 Schools:

Lernmaterial auf Schulwebsites + integriertes Online-Klassenzimmer: Viele Schulen haben eine Website auf Basis eines CMS. Dort kann SOFORT ein kleines Lernportal entstehen … angereichert mit H5P-Lernspielen.
Dieses Konzept enthält zwei Bausteine aus unserem Gesamt-Konzept:

  1. ein Online-Klassenzimmer mit Whiteboard-Funktion (je Schule oder Schulträger eins)
  2. Lernmaterial auf den Websites der Schulen bereitstellen

Während der Schulschließungen durch die Corona-Krise haben Schulen zwei Kernprobleme:

  1. Wie kann Unterricht stattfinden, ggf. digital? Insbesondere für Abschlussjahrgänge?
  2. Wie und wo können Lernmaterial und Aufgaben online bereitgestellt werden?

Ist-Situation:
Einige Schulen nutzen digitale Angebote ihrer Bildungsministerien, andere sowas wie iSERV. Auch gibt es Cloudlösungen von Drittanbietern, die zum Speichern und Bereitstellen von Daten genutzt werden. Zudem: Um online Unterrichten zu können, nutzen einige Online-Meeting- bzw. Konferenz-Portale – teure, Lizenzpflichtige oder kostenfreie auf ausländischen Servern.
Aber:

  • Warum sollen Daten auf den Servern von Dritten abgelegt werden?
  • Warum Datenschutzprobleme provoziert
  • und viel Geld für Lizenzen ausgegeben werden?

Wenn all das auf der eigenen Schul-Website gemacht werden kann???


Um eine schnelle, günstige Lösung zu liefern, haben wir während des Hackthons unter dem Namen
„Quick Solutions 4 Schools“ Anleitungen in Text- und Video-Format für Schulen erstellt, in dem sie gezeigt bekommen, wie sie auf ihrer Schul-Homepage Lern-Materialien bereitstellen und wie sie ein eigenes Online-Klassenzimmer bekommen können – ähnlich wie Zoom (welches aber nicht wirklich datenschutzkonform ist).

Gut zu wissen: Sehr, sehr viele Schul-Websites sind mit dem CMS (Content-Management-System) „WordPress“ entwickelt worden. Andere mit Joomla, wenige auch mit Typo3, etc.

Das bedeutet: All diese Schulwebsites können mit der Zeit zu richtigen eigenen Learning-Management-System werden!


Für die Bewältigung der Corona-Krise kann zunächst der einfachste und schnellste Weg genutzt werden, der heißt: Quick Solutions 4 Schools mit den zwei Bausteinen:

1.) Online-Klassenzimmer:

Vereins-Mitglied Pascal Ehlig hat in der 1. Nacht des Hackathons einen Testserver mit so einem digitalen Klassenzimmer mit Whiteboard-Funktion, etc. aufgesetzt. So eins sollte jede Schule dezentral für sich bekommen können. Der Aufwand ist nicht groß. Grundlegend handelt es sich dabei um eine OpenSource-Anwendung (BigBlueButton), die nur jeweils 1x installiert (und auf Dauer: gewartet) werden muss.

zu 2.) Lernmaterial auf Schul-Websites bereitstellen

In den folgenden Beiträgen und Lern-Videos hat Vereinsvorsitzende Susanne gezeigt, wie jede Schule die eigene WordPress-Website für oben genannte Herausforderungen nutzbar machen kann. Was vermutlich Vielen viel leichter fällt, als zunächst gedacht …
Lerninhalte können übrigens mit H5P-Aufgaben angereichert werden (Beispiele, siehe hier: https://media4schools.de/category/3_anwendungen-technik/h5p-lern-spiele/)
Bitte beachten: Diese Anleitung gilt nur für Schul-Websites, die mit WordPress entwickelt worden sind (was sicherlich 80% sind …). Aber andere Webdesigner könnten solche Anleitungen innerhalb kürzester Zeit auch für andere CMS entwickeln!


Es ist nicht bekannt, ob die Schul-Website mit WordPress oder nicht entwickelt worden ist?
Finde es heraus: Öffne die Website im Browser, klicke mit der rechten Maustaste irgendwo ins Leere. Es öffnet sich ein grauer Kasten, wähle dort „Seitenquelltext anzeigen“ – suche in diesem Quellcode nach dem Wort „WordPress“. Kommt es vor, ist das eine WordPress-Website.


Wichtiger Hinweis bzgl. Schüler-E-Mails:
Aktuell gehen viele Schüler (m/w/d) davon aus, dass sie KEINE E-Mail-Adresse haben. Das stimmt so nicht … Diese wissen es nur nicht! Jeder Mensch, der ein Android-Smartphone hat, hat bei der Einrichtung seines Handys ein Google-Konto angelegt. Dazu gehört IMMER eine GMail, die auf dem jeweiligen Handy eingerichtet ist. D.h. Schüler können sehr wohl jederzeit E-Mails von ihren Lehrkräften empfangen.
> Bitten Sie ggf. die Eltern darum, ihren Kindern dabei zu helfen, das GMail-Konto auf ihrem Smartphone wiederzufinden und nutzen zu lernen.


Es gibt drei Zielgruppen & Tätigkeits-Bereiche, für die ich im folgenden Beiträge und Videos verfasst habe:

  1. Website-Administratoren, die die Vorbereitungen auf der jeweiligen Website treffen müssen.
  2. ALLE Lehrkräfte, die Lernmaterial digital zur Verfügung stellen möchten/müssen
  3. Schüler, die diese nutzen sollen

Link: Alle Anleitungen mit Text und Video stehen hier (Link)


Unser Gesamtkonzept steht im DEVpost: https://devpost.com/software/media4teens-schools-so-wird-lehren-lernen-digitalgenial