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Der 4. Reinfelder Fotowettbewerb über Reinfeld-Aktiv findet im Rahmen des Kulturfestivals Schleswig-Holstein statt. Teilnehmen darf jeder, der in erreichbarer Nähe von Reinfeld (Holstein) wohnt und zum Finale mit Preisverleihung kommen kann. Dieses wird von einem Kamerateam gefilmt und life gestreamt. Außerdem ist es Teil von #tatenfuermorgen von RNE (Rat für nachhaltige Entwicklung) – sogar die Gewinne sind überwiegend nachhaltig: ein Smartphone, regionale sowie Fairtrade-Produkte, Baum-Zertifikate, gehören dazu.

Projektleiter ist wieder Susanne Braun-Speck von sii-kids / Media4Schools. „So ein Fotowettbewerb ist bestimmt auch als selbstaktives Schulprojekt super geeignet! Vorab wäre ein Workshop zum Thema perfekt!“


Foto-Wettbewerbs-Thema: Nachhaltigkeit

Ideen für Fotomotive liefern nachhaltige Reinfelder Aktivitäten und die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda2030 (siehe: 17ziele.de). Ob die Fotos nachhaltige, positive Motive zeigen oder nicht-nachhaltige bleibt den Fotografen überlassen. Wichtig ist: Es zählen ungewöhnliche Ideen und Perspektiven (Frosch-, Vogel- und andere Perspektiven)! Fotos von Natur & Umwelt treffen das Thema nur bedingt – spannend muss die Bildidee sein oder besonders aussagekräftig in Sachen Nachhaltigkeit.
Die 17Ziele bieten viel Spielraum für verschiedenste solcher Motive – Stichworte sind:

  • #nachhaltige Bildung #Frieden #Gesundheit
  • #sauberes Wasser #Energiewende #Windkraft #Blühstreifen
  • #Plastik im Meer #Fairtrade #plastikfrei #unverpackt
  • #Foodsharing #Fahrradfahren #Bio-Anbau
  • #Armut #Hunger #Gleichberechtigung
  • #Digitalisierung in der Landwirtschaft #Umweltverschmutzung #Umweltschutz
  • #nachhaltige Produkte #faire Produktion
  • #Chemikalien #Rohstoffe #Rohstoffabbau #und viel mehr!

Kategorien:

Damit jeder Teilnehmer, unabhängig von Alter und Einkommen, eine faire Chance hat, wird es in jedem Fall mindestens drei Kategorien geben:

  1. eine für Jugendliche mit Smartphone
  2. eine für erwachsene Fotografen mit Smartphone
  3. sowie eine für semiprofessionelle Fotografen mit hochwertigen Fotokameras.

In letztere müssen sich ggf. auch Jugendliche eingruppieren, sofern sie entsprechende technische Ausstattung nutzen können.
Alle Fotos müssen im 2020 sowie vom Einreicher selbst fotografiert worden sein! Wo die Fotos entstanden, ist allerdings egal. Fotos, worauf Reinfeld erkennbar ist, bekommen zwar einen kleinen Pluspunkt. Aber: Auch Urlaubsfotos (z.B. vom Strand voller Plastikmüll) sind erlaubt!


Teilnehmen – > Fotos hochladen > Anleitung


Termine:

Fotos können ab 23.8.2020 auf dieser Website (siehe Unterseite dafür) hochgeladen werden. Ablauf ist 23. September 2020 um 24 Uhr.

Preisverleihung & Jury:

Derzeit ist das Finale für Donnerstag, 1.10. von 17.30 bis 19.30. Uhr im Saal des Alfa-Parks geplant. Der Termin wird eng mit den Organisatoren des Kulturfestivals und dem Filmteam abgesprochen werden. Letzte Ausweichmöglichkeit wäre ggf. der 9./10.10.20 (länger geht das Kulturfestival von SH nicht).
Zur Jury gehört die Fotowettbewerbsleiterin Susanne Braun-Speck (freie Beraterin & Referentin für digitale Bildung & Vorstand von sii-kids.de), Roald Wramp (neuer Bürgermeister von Reinfeld), Armin Adib-Moghaddam (Alfapark-Eigentümer & HVR-Vorstandsmitglied) sowie Birgit Baestlein (Bündnis90/Grüne Reinfeld & Mitglied im Finanz- und Bildungsausschuss). Der Handelsverein Reinfeld (HVR) unterstützt die Sache!

Wo kommt mein Smartphone eigentlich her?

Ein kurzer Weg bis zum nächsten Händler oder eine schnelle Bestellung übers Internet und schon gelangen wir an ein Smartphone unserer Wahl. Doch ist der Weg eigentlich echt so kurz, oder steckt da viel mehr hinter? Wo kommt mein Smartphone denn wirklich her?

Eigentlich fängt alles in der Markenfirma an. Diese entwickelt Ideen für ihr neues Smartphone. Jenes findet in Ländern wie der USA oder Südkorea statt. Die vollendeten Ideen gehen dann zur Produktion, in Ländern wie China. Sie setzen einzelne Komponenten zu einem funktionierendem Smartphone zusammen. Auch hinter diesen Komponenten steckt eine lange Reise. Durch Rohstoffabbau in Ländern wie Chile und Kongo werden Rohstoffe gewonnen.

Das Touchscreen besteht aus Indium, welches aus Peru gewonnen werden kann. Das Lithium für das Akku findet man in Ländern wie Chile oder Bolivien. Aus Südafrika wird das Gold für die SIM-Karte importiert. Für den Vibrationsalarm, die Kondensatoren und Kontakte werden aber auch Stoffe wie Kupfer, Wolfram und auch Zinn gebraucht, welche ihren Ursprung in Ländern wie zum Beispiel Kolumbien oder Indonesien finden.

Die Rohstoffe werden nach China, Vietnam oder auch nach Indien geschickt, um dort zu Komponenten verarbeitet zu werden.Das sind dann die Komponenten, die in China – wie vorher erwähnt – zur Produktion freigegeben werden.

Fertige Smartphones werden zur Nutzung nach Deutschland, Irland und an weitere Länder verkauft. Sie haben eine durchschnittliche Nutzungsdauer von etwa 18 Monaten. Danach müssen sie verschrottet werden. Dieses kann auf zwei Wegen geschehen: Entweder sie werden lokal und somit legal verschrottet, oder illegal in Länder wie Indien transportiert.

Hinter fast jedem unserer Smartphones steckt solch eine lange Reise. Die Bedingungen für solch eine teure Reise sehen dabei nicht wirklich gut aus und von Menschenrechtsverletzungen ist dabei leider auch oft die Rede. Meistes sprechen wir von einigen Metern bis zum Händler. Hinter dem Smartphone stecken aber Tausende.

Wie die Reise ungefähr aussieht, lässt sich auf dieser Karte sehen:

Um eine genauere Grafik mit der Reise und ihren ganzen Stationen sehen zu können, kann der unten angegebene Link abgerufen werden.

https://media4teens.de/wp-content/uploads/2019/08/sdg-smartphone_worldmap_smartphonereise.pdf

Unter dem Titel „HIER FÜR DIE WELT LERNEN“ können ab August 2019 in Schleswig-Holstein 300 Schulgruppen kostenfreie Lernangebote zum Thema „Nachhaltigkeit“ (BNE *1) wahrnehmen. Auch der Verein sii-kids & -talents e.V. ist mit zwei Angeboten dabei und damit bereits SDG *2-Multiplikator. Themen: „nachhaltige Smartphones digital präsentiert“ und „Lebensmittel retten – aber wie?“

In Zeiten der Fridays-for-Future-Bewegung und der zunehmenden öffentlichen Auseinandersetzung mit umwelt- und klimapolitischen Fragestellungen wird Nachhaltigkeit in immer mehr Bereichen zum Leitbild. Umso wichtiger ist es, dass die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung als Kernstück der Agenda 2030 in allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen zeitnah angegangen und möglichst vielen Menschen bewusst gemacht werden.

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das Bildungsprogramm HIER FÜR DIE WELT LERNEN *3

-> Direkt zu den möglichen Terminen und Kursanmeldung springen – klick hier!

Es geht dabei vor allem darum, die 17 Ziele der Agenda 2030 für Kinder und Jugendliche erfahrbar und erlebbar zu machen. Hierzu haben schleswig-holsteinische Lernorte und Initiativen Bildungsangebote entwickelt. Deren Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und der eigenen Lebenswelt herzustellen. Die Lerneinheiten verbinden Wissen und konkretes Tun, lokale Lernanlässe und -themen mit globalen Zusammenhängen. Die Lernorte schaffen dabei einen Experimentier-, Wissens- und Erfahrungsraum für die Schülerinnen und Schüler.

Angebote des Vereins sii-kids & -talents e.V. sind folgende Workshops:

Nachhaltige Smartphones digital präsentiert.

Lebensmittel retten – aber wie?


-> Zu den möglichen Terminen und Kursanmeldung springen – klick hier!

Das komplette schleswig-holsteinische RENN.nord-Programm steht hier als pdf zum Download bereit  (sii-kids: siehe Seite 18 (33) und 21 (39)


Begriffe & Abkürzungen kurz erklärt:

*3 – HIER FÜR DIE WELT LERNEN ist ein Teilprojekt des Transformationskongresses von der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien nord, kurz: RENN.nord. Beiden Projekten gemein ist die Erkenntnis: Das Erreichen der 17 Ziele bis 2030 setzt eine umfassende Transformation von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft voraus.

*2 – SDG ist die Abkürzung für „Sustainable Development Goals“ und bedeutet auf Deutsch: Nachhaltige Entwicklungsziele

*1 – BNE ist die Abkürzung für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Schulumfeld.