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Informatik ist eine Wissenschaft.

Der Begriff „Informatik“ setzt sich zusammen aus den Begriffen „Information“ und „Automatik“. Die Informationen (Daten) werden also automatisch verarbeitet, das in Computern. Smartphones sind mobile Telefone, mit umfangreichen Computer-Funktionalitäten (mehr dazu).
Ein Beispiel für die automatische Verarbeitung von Informationen/Daten (also Informatik) ist der Wetterbericht: Viele Stationen auf der Welt messen die Temperatur, die Feuchtigkeit der Luft, den Luftdruck, den Wind und viele andere Dinge. Die Daten liefern die Geräte selbständig an einen zentralen Computer. Dieser ist so programmiert, dass er daraus selbständig eine Wettervorhersage erstellen kann.
Informatik gibt es vielen, vielen Lebens- und Berufsbereichen. Ingenieure brauchen die Informatik für die Berechnung ihrer Brücken, Ärzte brauchen sie für die Planung ihrer Operationen und so weiter. Die Informatik ist aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. (Quelle: Klexikon)

Was hat Informatik mit Digitalisierung zu tun?

Der Begriff Digitalisierung meint, dass alle möglichen Sachen, die es bisher z.B. auf Papier gab oder per Hand gemacht wurden, nun also mit Hilfe der Informatik digital werden sollen. Lies gerne auch den Blogartikel „Was meint Digitalisierung?“ (für Lehrkräfte).

Gut zu wissen: Informatik-Unterricht ist kein Anwender-Unterricht!

Im Sprachgebrauch von Beteiligten des Bildungssystems, also z.B. in Schulen und den Ministerien dazu, wird ständig von Informatik-Unterricht und Informatik-Fachlehrern gesprochen, welche dringend gebraucht werden.

Doch tatsächlich müssen Lehrkräfte wie auch Schüler KEINE Aufgaben von Informatikern ausführen können!

Informatiker beschäftigen sich in ihrer Berufstätigkeit mit der Entwicklung von Programmen, Software, Hardware und Systemlösungen, sowie mit Künstlicher Intelligenz, Maschinenprogrammierung oder z.B. mit der Installation und Administration von Systemen & Netzwerken. Es gibt viele, viele verschiedene Berufsbilder und Tätigkeitsgebiete, die mit Informatik zu tun haben!

Lehrkräfte und Schüler brauchen in einer digitalen Welt „nur“ Anwender-Kenntnisse besitzen.

In der elektronischen Datenverarbeitung steht der Ausdruck „Anwender / User / Benutzer“ für eine Person, die einen Computer, eine APP, ein Online-Portal oder andere digitale Medien benutzt. Zukünftig werden sowohl in Schulen, wie auch fast allen Berufsbereichen solche digitalen Anwender-Kenntnisse benötigt. Also zum Beispiel digital Schreiben und Kommunizieren, online Recherchieren und Lernen, etc.
„Informatik“ ist dafür aber nicht das richtige Fach und auch nicht der richtige Ausdruck! „Digitale Medien & EDV-Anwendung“ könnte zum Beispiel ein richtiger Begriff dafür sein.


Was alles mit „Computern“ und „Informatik“ im Laufe der Geschichte gemeint war und ist, siehst Du auf dieser Grafik: